Erfahrungen & Bewertungen zu Gesundheitspraxis Petra Kaufmann

Familie heute

der Lauf gegen die Uhr

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Familie heute

Wer erinnert sich nicht? Im Kindergarten, oder als man klein war, was hat man gespielt?

„Vater, Mutter und Kind“ Es war so einfach und auch schön. Die Rollen waren klar vorgegeben, man musste es nur „spielen“.

Wie sieht oft die Realität 30 Jahre später aus:

Man lernt sich kennen, ist verliebt, entscheidet sich zu heiraten. Man baut ein Nest, Kinder kommen dazu. Bis dahin ist oft noch alles gut.

Leider ist der Wandel in der heutigen Gesellschaft so, dass „einfach“ nicht mehr ausreicht. Das Motto ist: Höher- Schneller -Weiter!

Das bekommen wir täglich suggeriert. Alle Medien sind darauf ausgerichtet. „ So wie sie sind, können sie nicht bleiben. Ich bin immer für Weiterentwicklung. Wer sich nicht weiterentwickelt bleibt stehen. Aber um welchen Preis und wohin?

Die Rollen stehen auch 30 Jahre später fest.

 

Das Kind:

Das Kind ist gut behütet und hat jeglichen Luxus, den man als Kind so braucht. Nach kurzer Zeit, oder vielleicht nach einem Jahr geht das Kind in die Krippe. Geschultes Personal kümmert sich dort um das Wohlergehen und einen Teil der Erziehung. Um dem Kind eine gute Ausbildung zu ermöglichen, gehen die Kinder ab dem Kindergarten, oder spätestens in der Schulzeit zu externen Kursen und Veranstaltungen, wie sportliche Dinge oder musische Aktivitäten. Der Tagesplan ist voll.

„Mama, bleib doch zuhause. Ich will, dass du bei mir bist. Ich will auch nicht mehr zum Klavier. Das macht mir keinen Spaß!“

 

Die Mutter:

Nach einer langen Ausbildung und einem guten Job, geht die Mutter nach kurzer Zeit zurück in den Job, da der Arbeitgeber ihr gesagt hat: Wenn du nicht zeitig nach der Babypause wieder da bist, müssen wir den Job umbesetzen. Also geht „ Mutter“ nach kurzer Zeit wieder dorthin, um sich den lange erkämpften Job zu sichern. Der Alltag gestaltet sich jetzt aber anders, wie vor dem Kind. Morgens früher raus, Kind in die Krippe, zum Job, dort den ganzen Tag mit allen Querelen abhandeln, Kind wieder pünktlich abholen, hoffentlich kein Stau auf der Autobahn, Kind zum Balett bringen, einkaufen, Kind abholen, Kochen, Haushalt und Wäsche, Hausaufgaben kontrollieren. Feierabend? Irgendwann… Fast jeder Tag sieht so aus. „Habe ich mir das so gewünscht?

Wo bleibe ich denn hier noch?“

Bitte hier nicht die alleinerziehenden Mütter vergessen.

 

Der Vater:

Nach einem guten Abitur, geht es an’s studieren. Der Abschluss war klasse, alles hat sich gelohnt.

Ein gutes Jobangebot in einer großen Stadt. Man(n) hat Frau und Kind. Eigentlich alles gut. Der Tag, den aber der Arbeitgeber vorsieht umfasst am besten 20 Stunden. Zwischendrin Trips und Konferenzen in anderen Städten oder im Ausland. Man war so euphorisch und begeistert für den Job. Man hatte so viele Ideen. Leider weg. Der Chef sagt, wo es lang geht und das den ganzen Tag. Die Frau liegt einem in den Ohren, sie fühlt sich fertig, das Kind ist krank. „Ich bin in New York, wie soll ich jetzt mal eben kommen? Außerdem haben wir das große Haus gebaut, die 2 Autos wollen auch bezahlt werden. Ich kann nicht einfach den Job wechseln. Außerdem, wer fragt denn mich, wie ich mich fühle?“

So oder ähnlich verhält es sich in den Familien. Man macht so viele Dinge, die man nicht will, sie aber trotzdem tut. Man arbeitet immer gegen sich. Dinge die keine Freude machen, rauben Energie.

Das Resultat sind dann Krankheiten. Vielleicht kann zuerst noch ein wenig mit Tabletten kaschiert werden, irgendwann ist dann aber Schluss. Der Körper reagiert und zieht die Notbremse. Ergebnis:

Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Burnout oder Depressionen usw. Die Liste ist groß.

Ich habe vor einiger zeit einen Spruch gehört, der mir sehr gefallen hat. Warum eine Handtasche für 200 Euro kaufen? Warum nicht eine für 10 Euro und 190 Euro reinlegen?

Muss es das größte Haus sein, die neuesten Autos, Designer-Sachen, teure Urlaube?

Diese Dinge haben auch mit Glück zu tun. Wer glücklich ist, braucht nicht so viel davon um sich aufzuwerten. Wie heißt der Spruch? Glück gibt es selbst in der kleinsten Hütte.

Sie sollten achtsamer mit sich umgehen. Ich habe auch ein Haus und schätze es sehr. „My home ist my castle“ Urlaub ist wunderbar. Aber muss es der super exclusive Urlaub sein? Sie gehen arbeiten für ihr Geld. Bevor sie etwas planen anzuschaffen, stellen sie sich nur die Frage: Wie lange gehe ich dafür arbeiten? Ist das Ergebnis für sie stimmig? Dann passt es.

Weil, Zeit ist nicht nur Geld. Zeit ist ein wichtiger Teil ihres Lebens. Ihre Zeit können sie sich, ihrer Familie, ihren Freunden, ihren Tieren oder der Natur widmen. Ihre Zeit ist nicht mit Geld zu bezahlen. Was in geschenkter Zeit alles passieren kann, sind tolle Augenblicke, die nicht wiederkommen.

Wenn sie arbeiten sind und ihr Kind geht den ersten Schritt, wird eingeschult, ihre Frau braucht sie als emotionalen Unterstützer und Berater, einfach Situationen, die sich nicht zurückholen lassen. Die Uhr kann man nicht zurückdrehen.

Fragen sie bitte mal jemanden, der weiß, dass er sterben muss, was er über die Zeit denkt.

In diesem Sinne, seien sie bedächtig, wie sie ihre Zeit verteilen.

 

 

 

 

 

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